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Freiwillige
Feuerwehr
Haldenwang
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Rosenfeuer
2012 |
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Wie bereits angekündigt
veranstaltet die Feuerwehr Haldenwang am Samstag den 17. März wieder ein Rosenfeuer. Um
19.30 Uhr beginnt der
Fackelzug mit der Musikkapelle Haldenwang zum Rosenfeuerplatz.
Fackeln können am Feuerwehrhaus erworben werden und für das leibliche Wohl ist
auch gesorgt. Anschließend gemütliches Beisammensein im Feuerwehrhaus. |
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Brennmaterial
kann
nur am Samstag, 17.03.12
Von
10:00 bis 14:00 angeliefert werden.
Angenommen
wird nur unbehandeltes Holz
ohne
Nägel und Metallteile.
Auf Ihr Kommen freut sich die Freiwillige Feuerwehr
Haldenwang
Ausfall bei sehr schlechter Witterung
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Größere Mengen Brennmaterial,
die zur Abholung bereit liegen müssen, werden nach Absprache abgeholt.
Meldungen bis Freitag den 16. März;
nähere Infos bei 1. Vorstand Hans Rauh unter Tel. 08374/6372 oder bei
Kommandant Norbert Bentele 0171 349 8356
Bei sehr schlechter Witterung muss das Rosenfeuer abgesagt werden,
für diesen fall bitten wir den Hinweis in der Allgäuer Zeitung oder
unter
www.feuerwehr-haldenwang.de am Samstag zu beachten. |
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März. 2002
Rosenfeuer
der Feuerwehr Haldenwang
Am 3. Sonntag
vor Ostern wurde vom 11. bis zum 19. Jahrhundert alljährlich die "Goldene
Rose" oder Tugendrose" vom Papst im Petersdom geweiht, eine aus Gold
gearbeitete, diamantenbesetzte Rose, deren Goldknospe mit Balsam und Moschus
gefüllt ist. Sie wurde verliehen an besonders verdiente „Kämpfer im
Glauben“, Personen, die sich um die Katholische Kirche verdient gemacht
hatten.
Papst Leo IX
(1002-1054) war der erste, der diese Rose an eine um die katholische Kirche
besonders verdienstvolle Person oder Institut verlieh. (Fand sich kein
Würdiger, wurde die Rose vom letzten Jahr wieder geweiht).
Die erste
Tugendrose bekam der Herzog von Anjou im Jahr 1096 von Papst Urban II
(1052-1099).
Auch Städte, Staaten und Klöster haben diese Auszeichnung erhalten.
Eine solch
goldene Rosen sandte Papst Pius IX auch an Kaiserin Eugène von Frankreich.
In der
Schatzkammer der Münchener Residenz werden zwei Tugendrosen aufbewahrt.
Eine davon wurde von Pius IV an Herzogin Anna, Gemahlin des Herzogs Albrecht
von Bayern am 16.3.1562 verleihen, die zweite schenkte Urban VIII am 15. 7.
1635 der späteren Kurfürstin Maria Anna (zweite Gemahlin Maximilian I)
während ihres Brautstandes. |
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Im Mittelalter gab es an Laetare einen ganz besonderen Brauch: An diesem Tag
überreichte der Papst die Goldene Rose, weshalb der Tag auch Rosensonntag
oder Rosentag hieß. Nachgewiesen ist dies erstmals für 1049 unter Papst Leo
IX. (1049 - 1054). Mit der goldenen Rose in der Hand trat der Papst vor die
Gläubigen und wies damit auf die Passion Christi hin (Christus wurde
bildhaft als Rose gedeutet, vgl. das Lied „Es ist ein Ros’ entsprungen...”).
Der Brauch wurde bis das 19. Jahrhundert hinein ausgeübt und scheint sich
später nicht nur auf Rom beschränkt zu haben. Die goldene Rose steht für
Christus in doppeltem Sinn: Das Gold der Rose symbolisiert die Auferstehung,
die Dornen die Passion. Die Rose zu Laetare diente dazu, wie Kardinal Petrus
de Mora, Bischof von Capua, erklärte, den Gläubigen zur Minderung der Trauer
über das Leiden Christi den Ruhm des Herrn bei der kommenden Auferstehung
anzuzeigen. |
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Die
„goldene Rose” war ein Rosenstrauß aus sechs Rosenzweigen mit sechs Blüten,
getrieben aus vergoldetem Silber. Die sechs Blüten waren mit Moschus und
Balsam gefüllt. Nach Papst Innocenz III. (1198 - 1216) sei die Verbindung,
die Gold, Moschus und Balsam eingehen, ein Bild dafür, wie die Seele den
Körper mit Gott verbinde. Seit dem 11. Jahrhundert schenkte der Papst die
Rose Mitgliedern der Kurie, später verdienten Fürsten. Drei mittelalterliche
„goldene Rosen” haben sich erhalten: eine im Pariser Musée Cluny (Anfang 14.
Jh., ehemals Baseler Münsterschatz), eine in Andechs (1454)
und eine in Siena (1485).
Vielleicht hat der Abt Johann II. der von 1492 bis 1521 Abt im Kloster
Andechs war und aus Schrattenbach kam was mit dem Rosenfeuer im Oberallgäu
zu tun. |
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Äbte von Andechs bis zur Säkularisation
Originaltext
aus dem Buch von K. Reiser
K.Reiser
Sagen,
Gebräuche und Sprichwörter des Allgäus
Der vierte
Sonntag in der Fasten heißt in manchen Gegenden des östlichen und unteren
Allgäus der „Rosensonntag“, an dem alles nachmittags nach der Kirche ins
Wirtshaus geht und „d`Hübsche und d`Starke“ trinkt, wo das nicht schon, wie
an vielen Orten, am Funken- oder weißen Sonntag geschehen ist.
Um Berwang
und Haldenwang brennt man an diesem Rosensonntag ein Feuer, doch ist das
erst in neuerer Zeit wieder aufgekommen, und in Meggenried werden sog. „Rosennudle“
bereitet, es sind das Ziegernudeln, die man aus einem Teig macht, dem saure
Zieger beigemengt wurde, und die man im Schmalz backt.
In Stötten,
Bertoldshofen, Ebenhofen hießt dieser Sonntag auch der „Bretzgensonntag“,
weil da einem alten Herkommen gemäß die Paten den Kindern Bretzgen und
Eierwecken schenken. |
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