Freiwillige Feuerwehr Haldenwang

Haldenwang: Mit dem LF 20/16 für den Winter gerüstet:

Die Freiwillige Feuerwehr Haldenwang (Allgäu) ersetzte ihr altes Löschgruppenfahrzeug (LF) 8 durch ein LF 20/16.
Da die Gemeinde am nördlichen Stadtrand von Kempten auf einer Höhe von 695 bis
916 m liegt, stellte die Wehr hohe Anforderungen an die Fahrtauglichkeit im Winter. Der viele Schnee, die hügelige Topografie und die vielen verstreuten Bauernhöfe führten zur Wahl eines einzelbereiften IVECO-Fahrgestells. Damit lässt sich das lästige Anlegen von Schneeketten weitgehend vermeiden.  
2.000 Liter Wasser und 200 Liter Schaummittel haben im neuen LF Platz. Damit verfügt die Wehr erstmals über ein wasserführendes Fahrzeug.
 
Die zweite Wehr in der etwa 3.700 Einwohner zählenden Gemeinde, die FF Börwang,
hat ein Tanklöschfahrzeug TLF 16 im Gerätehaus stehen.  
Die Schaumzumischung mit einer variablen Rate von 0,3 bis 3% übernimmt eine FireDos®

Anlage. Im vorderen rechten Geräteraum lässt sich die Tragkraftspritze TS 8/8 einschieben. Der Schlitten wurde aber für die Hilfeleistung bei Wasserschäden ausgebaut mit Wassersauger und einer zweiten Tauchpumpe.
Für die Unfallrettung sind ein 13 kVA-Stromerzeuger, ein hydraulischer Rettungssatz, Hebekissen, Greifzug und Kettensäge verladen. Die Ausleuchtung übernimmt der heckseitig angebaute pneumatische Lichtmast mit zwei 1.500 Watt starken Scheinwerfern.
Damit auch bei ausgefahrenem Mast die Schiebleiter entnommen werden kann, ist ihre Lagerung zur Mitte hin verschoben. Ein praktisches Detail ist das unter den Schlauchtragekörben links hinten ausziehbare Brett. Darauf können beispielsweise die Atemschutzgeräte zum Flaschenwechsel abgelegt werden – auf sauberem
Untergrund und in angenehmer Arbeitshöhe.

Fahrzeugdaten

Typ LF 20/16
Fahrgestell
IVECO 140 E 28 4x4
Leistung 275 PS
Zulässiges Gesamtgewicht 14.000 kg
Aufbau
Magirus
Baujahr 2005
Besatzung 1:8
Löschmittel 2.000 Liter Wasser, 
200 Liter Schaummittel
Pumpe FP 10-2000
Feuerwehr FF Haldenwang, 
Landkreis Oberallgäu

LF 20/16 Allrad

Dieser Bericht stammt aus der Feuerwehrzeitschrift:
Einsatz 05/05 von Klaus Fischer.

>Zurück zum Startseite<